VfL Bardenberg I – Westwacht Weiden 23:24 (14:11)
Knappe Niederlage im letzten Verbandsligaspiel
Zum Abschluss der Verbandsligasaison 2011/2012 empfing die erste Bardenberger Damenmannschaft den Tabellennachbar Westwacht Weiden, die den Klassenerhalt knapp geschafft hatten. Ziel war es daher, mit einem Sieg zu zeigen, dass man gegen diese Mannschaft durchaus Bestand hat.
Die erste Hälfte begann zunächst recht ausgeglichen, doch mit einer hervorragend aufgelegten Leandra Muijtjens auf Rechtsaußen gelang es Bardenberg ein ums andere Mal, die Weidener Abwehr auszuspielen und sich kontinuierlich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. So konnte man mit einem sehr zufrieden stellenden 14:11 in die Halbzeitpause gehen.
In der zweiten Hälfte schaffte es die Westwacht jedoch, trotz einer erneut sehr starken Sandra Kuhlen im Tor, den Abstand schrumpfen zu lassen und schließlich sogar in Führung zu gehen. Die Schlusssekunden boten noch einmal viel Spannung, als Bardenberg die letzte Gelegenheit bekam, noch den Ausgleich zu schaffen. Dass dies nicht gelang, spiegelte ein bisschen das Pech vieler Partien dieser Saison wider, in denen Bardenberg trotz guter Leistung leider am Ende ohne Punkte da stand. Schade, da die Mannschaft wenigstens einen Punkt sicherlich verdient gehabt hätte und sich natürlich gerne mit einem Sieg aus der Verbandsliga verabschiedet hätte. Dennoch war es unter dem Strich eine gute Vorstellung.
Damit ist nun erstmal die Sommerpause angesagt, bevor es in der nächsten Saison mit dem Projekt „Landesliga“ weitergeht. Die erste Damenmannschaft bedankt sich bei allen Fans und Helfern für deren Unterstützung und wünscht eine schöne, spielfreie Zeit!
Torschützen VfL:
Anna-Lena Havers 7
Leandra Muijtjens 8
Myriam Rick 3
Sabine Spoo 4
Klara Sülz 1
TV Bergneustadt – VfL Bardenberg I 21:30 (12:15)
Endlich ein Auswärtssieg!
Auch wenn der sportliche Abstieg aus der Verbandsliga für beide Mannschaften bereits feststeht, so hatte sich der VfL Bardenberg am vorletzten Spieltag bei Bergneustadt doch noch ein Ziel gesteckt: Der erste Auswärtssieg der Saison sollte endlich her und damit Tabellenplatz 11 vor Bergneustadt gesichert werden.
Bardenberg fand auch recht gut ins Spiel: Vielleicht lag es an der Situation, nun relativ befreit aufspielen zu können, jedenfalls war von der Anfangsnervosität, die die Mannschaft in vielen vorangegangenen Begegnungen etwas gelähmt hatte, diesmal nichts zu spüren. Zunächst gab es noch ein paar Schwierigkeiten in der Abwehr, doch nach einigen Angriffen hatte man auch hier den richtigen Rhythmus gefunden und lag stets mit einigen Toren in Führung. Kurz vor Ende der ersten Spielhälfte ließen die Kräfte dann doch noch etwas nach und Bergneustadt gelang der Ausgleichstreffer zum 11:11. Trainer Wilfried Aretz nahm die Auszeit für sein Team in der richtigen Sekunde: Danach wurden die letzten Spielminuten noch einmal konzentriert genutzt, so dass man mit einem zufriedenstellenden 12:15 in die Halbzeitpause gehen konnte.
Der Beginn der zweiten Hälfte lag wieder ganz in Bardenbergs Händen. Ein 0:4-Lauf zum 12:19 sorgte bereits für die Vorentscheidung. Bis zum Schlusspfiff konnte Bergneustadt den Abstand nicht mehr nennenswert verringern, so dass die Bardenberger Damen sich zum Ende der Saison endlich über einen hochverdienten Auswärtssieg freuen konnten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Handballspielen an diesem Spieltag vor allen Dingen viel Spaß gemacht hat. Man hat eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und ist am Ende mit zwei Punkten belohnt worden. Ein besonderer Dank geht an Sandra, die das akute Torwartproblem hervorragend gelöst hat!
Torschützen VfL:
Nicole Dreuw 1
Anna-Lena Havers 13/2
Frieda Nienaß 1
Myriam Rick 7/1
Sabine Spoo 6
Klara Sülz 2
VfL Bardenberg I – TV Roetgen 26:27 (9:15)
Siegeswille wird nicht belohnt
Noch vom Hinspiel waren die Bardenberger Damen gewarnt, dass der TV Roetgen vor allen Dingen eine kampfstarke Mannschaft ist und immer wieder über den Rückraum effektiv agiert. Bei der Vorbesprechung wurde dies nochmal explizit angemerkt, trotzdem gelang es nicht, die Halbpositionen im Neun-Meter-Raum konsequent genug zu bekämpfen, so dass die Gäste ein ums andere Mal viel zu ungestört zum Zuge kamen. Während Bardenberg in der ersten Viertelstunde noch mithalten konnte, wurde danach die eigene Angriffsleistung leider immer schwächer: Zwar konnte die Abwehr von Roetgen eigentlich ganz gut in Bewegung gehalten werden, so dass sich immer wieder Lücken auftaten, jedoch konnten diese nicht effizient genug ausgenutzt werden. Dadurch gelang es den Gästen bis zur Halbzeit schließlich doch, sich mit deutlichen sechs Toren abzusetzen.
Für die zweite Hälfte war allen klar: Jetzt kam es darauf an. Man musste nicht nur einen klaren Rückstand aufholen, sondern das Spiel irgendwie gewinnen, um sich einen letzten Rettungsanker zu sichern. Mit diesem Druck im Nacken gelang nun vor allem dem Rückraum eine sehr gute Wurfquote, die Bardenberg wieder ins Spiel brachte. Die letzten Minuten, in denen man sich sogar bis auf ein Unentschieden herankämpfte, gestalteten sich zunehmend spannend. Letztlich ging die zweite Halbzeit mit 17:12 zwar klar an Bardenberg, doch hatte Roetgen in den ersten dreißig Minuten leider genug vorgelegt, um trotzdem am Ende noch knapp vorne zu stehen. Wer weiß, wie es ausgegangen wäre, hätte man noch ein paar Minuten mehr Spielzeit gehabt. Doch jede Spekulation nutzt da nichts, man hätte schon aus der ersten Halbzeit mehr herausholen müssen.
Dies war die zweite denkbar knappe Niederlage in Folge – umso ärgerlicher, da nun der Abstieg der ersten Bardenberger Damenmannschaft aus der Verbandsliga auch rechnerisch besiegelt ist. Dennoch will man sich ordentlich aus der Liga verabschieden und zumindest den vorletzten Tabellenplatz in den verbleibenden zwei Spielen nach der Osterpause noch verteidigen.
Torschützen VfL:
Cindy Breuer 1
Hannah Haugwitz 1
Anna-Lena Havers 15/4
Dagmar Holste 1
Myriam Rick 4/1
Sabine Spoo 3
Klara Sülz 1
VfL Bardenberg I – TV Oberbantenberg 25:26 (11:12)
Bittere Niederlage
Die Ausgangssituation war eindeutig: Aus den noch verbliebenen vier Spielen mussten wenigstens sechs Punkte her, um sich noch die theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Dementsprechend groß war die Motivation jeder einzelnen Spielerin vor der Begegnung. Auch wenn Oberbantenberg in der ersten Hälfte immer leicht die Nase vorn behielt, so blieb Bardenberg den Gästen dennoch stets dicht auf den Fersen. Die Abwehrleistung klappte um einiges besser als noch in der Vorwoche und so konnte man relativ zufrieden mit nur einem Tor Rückstand in die Pause gehen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wollte man vor allen Dingen nicht den Fehler machen, das Spiel durch eine unkonzentrierte Phase leichtfertig aus der Hand zu geben. Das lief im Großen und Ganzen auch recht gut, und selbst wenn im Angriff nicht alles gelang, so schaffte man es doch, sich ca. zehn Minuten vor Abpfiff einen Vorsprung von zwei Toren zu erkämpfen. Die Schlussphase verlief dann jedoch leider sehr unglücklich für den VfL. Oberbantenberg konnte noch einmal gleichziehen und kurz darauf durch einen sehr platzierten Wurf bei schon zum Zeitspiel erhobenem Arm des Schiedsrichters auch noch den Führungstreffer erzielen. Der letzte Angriff der Partie gehörte Bardenberg, konnte aber leider nicht mehr mit dem erlösenden Ausgleichstreffer vollendet werden.
Im Vergleich zur Vorwoche tut diese Niederlage gleich doppelt weh, da man diesmal nicht nur dem Sieg sehr nahe war, sondern es auf Grund einer insgesamt soliden und geschlossenen Leistung auch wirklich verdient hätte, mindestens einen Punkt zu behalten. Über weite Strecken war zu erkennen, dass die Mannschaft siegen wollte und auch konnte und somit nun eigentlich auf dem richtigen Weg ist. Dass man am Ende leider doch den Gästen die zwei Punkte überlassen musste, war sicherlich nicht auf Einzelfehler zurückzuführen, sondern schlichtweg die Summe einiger Dinge, die einfach noch nicht perfekt genug passten, um eine Mannschaft auf Augenhöhe zu besiegen.
Aufgeben ist dennoch nicht angesagt: Der restliche Spielplan hält weitere Gegner parat, mit denen man es gut aufnehmen kann und wird. Abgerechnet wird erst nach dem letzten Spieltag!
Torschützen VfL:
Cindy Breuer 2
Nicole Dreuw 4
Anna-Lena Havers 7/1
Frieda Nienaß 1/1
Myriam Rick 10/5
Sabine Spoo 1
Poppelsdorfer HV – VfL Bardenberg I 31:22 (16:11)
Wieder eine Chance ausgelassen
Nachdem der vergangene Spieltag gezeigt hatte, dass man sich an guten Tagen auf einem deutlich höheren Niveau bewegt als der Tabellenstand dies vermuten lässt, war der VfL Bardenberg voller Zuversicht nach Poppelsdorf gereist, um dort endlich zwei wichtige Punkte zu erkämpfen. Leider mussten im Vorfeld bereits einige Spielerabsagen verkraftet werden, doch mit Unterstützung durch die erste Herrenmannschaft, die nach ihrem eigenen Sieg gegen den TSV Bonn lautstarken Rückhalt von der Zuschauerbank gab, wollte man dieses Spiel selbstbewusst angehen.
Schnell zeigte sich jedoch, dass die Bardenberger Abwehr dem Poppelsdorfer Rückraum zuviel Bewegungsfreiheit ließ, so dass dieser immer wieder erfolgreich zum Zuge kam. Die gegnerischen Außenbahnen blieben relativ ungefährlich, doch der Weg über die Mitte wurde den Gästen ein ums andere Mal zum Verhängnis. Zur Halbzeitpause hatte Poppelsdorf sich deshalb bereits mit fünf Toren abgesetzt; dennoch bestand für Bardenberg die berechtigte Hoffnung, sich mit Kampfbereitschaft und Siegeswillen wieder heranzuarbeiten.
In der zweiten Hälfte bot sich jedoch ein ähnliches Bild: Poppelsdorf zeigte bessere und schnellere Kombinationen, während Bardenberg leider von allen Positionen die nötige Durchsetzungskraft fehlte. Das zum Schluss recht hohe Endergebnis ist allerdings auch der offenen Deckung geschuldet, die man als letztes Mittel zehn Minuten vor Abpfiff versuchte, um noch eine Wende im Spielverlauf zu erzielen. Positiv hervorzuheben ist die 100%ige Siebenmeterquote, was schlussendlich aber leider auch nicht mehr half.
Spielentscheidend war, dass man nicht über 60 Minuten die geschlossene Mannschaftsleistung mit der nötigen Konzentration gezeigt hat, die Poppelsdorf an den Tag legte. Eine nicht ganz konsequente Abwehr und Unsicherheit im eigenen Abschluss sorgten für eine Niederlage, die für den VfL Bardenberg sehr ungünstig kommt. Leider zeichnet sich nun immer deutlicher ab, dass der Abstieg aus der Verbandsliga realistischer wird. Trotzdem sind derzeit noch acht Punkte offen, und die Bardenberger Damen werden alles daran setzen, diese zu holen. Einen kleinen Lichtblick gibt es schließlich noch und Aufgeben kommt nicht in Frage!
Torschützen VfL:
Nicole Dreuw 2
Anna-Lena Havers 11/5
Leandra Muijtjens 1
Frieda Nienaß 4/2
Sabine Spoo 4
SSV Nümbrecht – VfL Bardenberg I 13:8 (26:20)
Auswärtspech hält an
So eindeutig der Endstand es auch aussehen lässt, war es eigentlich (wieder einmal) nicht. Umso ärgerlicher, dass man sich zum Schluss leider doch geschlagen geben musste.
Die körperlich nicht gerade überragend großen Nümbrechter Spielerinnen begannen mit erwartungsgemäß hohem Spieltempo und fanden relativ schnell im Mittelblock von Bardenberg eine Schwachstelle, die es immer wieder zuließ, dass der Gastgeber sich in Einzelaktionen erfolgreich durchsetzen konnte. Auf der Gegenseite konnte der VfL in den meisten Situationen leider nicht überzeugen: Mehrere Siebenmeter wurden vergeben sowie einige weitere hochkarätige Chancen ausgelassen. Der Halbzeitstand von 13:8 weckte Erinnerungen an das Hinspiel, in dem Bardenberg zur Pause ebenfalls mit 5 Toren zurücklag – und am Ende doch noch gewann. Grund genug, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern diese Leistung zu wiederholen.
Die Defensive zeigte sich in der zweiten Hälfte zunächst auch deutlich sicherer. Durch eine strikte 6:0-Abwehr wurden die Wege für „Eins gegen Eins“-Aktionen über die Mitte jetzt weitestgehend versperrt, und die Rückraumwürfe aus zweiter Reihe, die Nümbrecht stattdessen versuchte, konnten ein ums andere Mal durch Blocks wirksam an ihrem Weg ins Tor gehindert werden. Auch der Angriff lief jetzt runder, so dass es Bardenberg Mitte der zweiten Hälfte gelang, den Anschlusstreffer zu erzielen und nun erst recht wieder Hoffnung aufkeimte. Leider war es in der letzten Phase des Spiels trotzdem nicht mehr möglich, die Niederlage aus eigenem Antrieb abzuwenden.
Am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den Aufstiegsaspiranten Königsdorf dürfte es für den VfL nicht gerade leichter werden, Boden im Abstiegskampf gut zu machen. Dennoch ist auch hier das Ziel, möglichst gut mitzuhalten und evtl. doch noch ein Pünktchen zu entführen.
Ein Dankeschön geht an Angelika, die spontan als Zeitnehmerin für den erkrankten Thomas eingesprungen ist! Thomas wünschen wir auf diesem Wege eine gute Besserung!
Torschützen VfL:
Cindy Breuer 1
Nicole Dreuw 5
Anna-Lena Havers 3
Friederieke Nienaß 5
Myriam Rick 2
Sabine Spoo 3
Charlotte Zäske 1
VfL Bardenberg I – Weidener TV 17:25 (10:13)
Erneut leer ausgegangen
Wieder einmal hatte man sich viel vorgenommen und wieder einmal konnte leider nur ein Teil davon erfolgreich umgesetzt werden. Die Damen vom Weidener TV begannen mit hohem Tempo und Bardenberg hielt anfangs ganz gut dagegen. Doch die Kombination aus etwas zu inkonsequenter Abwehr und schwachem Abschlussverhalten führte sehr bald zu einer stetig wachsenden Führung für die Gäste. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit lag Weiden schließlich bereits mit 5:13 vorn. Dann aber zeigte Bardenberg einige Minuten lang die Vorstellung, wie man sie sich für das gesamte Spiel gewünscht hätte und mit der man den Weidener TV sicher hätte knacken können: Aufmerksame Abwehr, schnelle Gegenstöße, eine effiziente Abschlussquote sowie einige Paraden der Bardenberger Torfrau – und schon stand es nach einem 5:0-Lauf nur noch 10:13 für den Gast. Leider wurde der VfL in dieser guten Phase vom Pausenpfiff ausgebremst, konnte aber das positive Gefühl mit in die Kabine nehmen, wieder im Spiel zu sein.
Nach der Pause wollte man den Kampf um die Punkte nahtlos wieder aufnehmen, doch an die starken Schlussminuten der ersten Hälfte konnte leider nicht mehr angeknüpft werden. In der zweiten Halbzeit gelangen den Bardenbergerinnen lediglich sieben Treffer – eindeutig zu wenig, um gegen eine Mannschaft, die ihr Angriffsspiel weiterhin mit hohem Druck gestaltete, noch mithalten zu können.
Fazit: Es war wieder einmal kein Spiel, das man nicht hätte gewinnen können, doch auch wenn es zwischenzeitlich ganz gut aussah, so sorgte letztendlich die Gesamtheit an technischen Ungenauigkeiten und die Unsicherheit im Abschluss für eine verdiente Niederlage.
Nach der Karnevalspause geht es für die Damen vom VfL Bardenberg am Samstag, den 25. Februar mit dem Spiel gegen den SSV Nümbrecht weiter.
Torschützen VfL:
Cindy Breuer 1
Nicole Dreuw 2
Anna-Lena Havers 7
Myriam Rick 3/1
Sabine Spoo 2
Klara Sülz 2
Polizei SV Köln – VfL Bardenberg I 28:16 (16:9)
Wichtige Punkte liegen gelassen
Natürlich gab es einige Umstände, die dem VfL Bardenberg an diesem Samstag Abend zu Gast beim PSV Köln nicht gerade in die Hände spielten, allerdings sollte das keine Entschuldigung sein, denn im Grunde hätte man genug Vermögen gehabt, um es aus eigenem Antrieb heraus zu schaffen.
Bereits den Start versäumten die Bardenbergerinnen gründlich und gaben dem PSV damit die Gelegenheit, sich von Anfang an abzusetzen und diesen Vorsprung stetig auszubauen. Zahlreiche Fehlwürfe sorgten dafür, dass man schnell den Anschluss verpasste. In der Abwehr hatte man besonders in der ersten Hälfte mit den Kreisanspielen der Gastgeber zu kämpfen, die man einfach nicht in den Griff bekam. Immer wieder gelang es der Kreisspielerin, die Bardenberger Abwehr zu hinterlaufen und im richtigen Moment das Zuspiel zu bekommen, um dann frei von sechs Metern abschließen zu können.
Zur Halbzeit liefen die Damen vom VfL bereits einem klaren Rückstand von 7 Toren hinterher, so dass eigentlich nur noch eines helfen konnte: Zähne zusammenbeißen und kämpfen, so wie der PSV dies in der ersten Hälfte vorgemacht hatte. Die Kreisläuferin bekam man mit einer konsequenten 6:0-Deckung auch tatsächlich besser unter Kontrolle, allerdings kam dafür der gegnerische Rückraum mit seinen 1:1-Aktionen immer besser in Fahrt. Auch dagegen fand man wenig bis keine Mittel, so dass die Torjagd des PSV unbehelligt weiterging. Die Umstellung auf eine 5:1-Abwehr brachte schließlich etwas Entspannung, allerdings hatten die Gegnerinnen es zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr nötig, sich übermäßig zu beanspruchen.
Mit immer größer werdendem Abstand stellte sich leider auch eine Resignation ein, die dafür sorgte, dass die Niederlage am Ende doch etwas deutlicher ausfiel, als nötig gewesen wäre. Ganz besonders schade, da dies ein echtes 4-Punkte-Spiel war und man mit einem Sieg die Gelegenheit gehabt hätte, sich wieder im Tabellenmittelfeld zu etablieren. Glückwunsch aber an den PSV zu diesem absolut verdienten Sieg und der Appell an Bardenberg, sich nicht unterkriegen zu lassen und am kommenden Sonntag im Lokalderby gegen den Weidener TV wieder die altbewährte Heimstärke zu zeigen.
Torschützen VfL:
Nicole Dreuw 2/1
Anna-Lena Havers 5/2
Friederieke Nienaß 6/3
Sabine Schäfer 1
Sabine Spoo 2
VfL Bardenberg I – TV Bergneustadt 30:24 (12:10)
TV Oberbantenberg – VfL Bardenberg I 30:18 (15:7)
Unnötige Auswärtsniederlage
Das Endergebnis von 30:18 ist deutlich, spiegelt jedoch sicherlich nicht den tatsächlichen Niveauunterschied zwischen beiden Mannschaften wider – wohl aber die an diesem Abend erbrachte Leistung des VfL, die in vielen Belangen weit hinter den Möglichkeiten zurückblieb.
Bereits die ersten Spielminuten waren charakteristisch für den gesamten weiteren Spielverlauf: Im Angriffsspiel wurde viel zu wenig Druck auf die Abwehrkette der Gegner aufgebaut; die Chancen, die
man sich erarbeitete, waren zwar sehr gut und schön herausgespielt, konnten aber leider viel zu selten in Torerfolge umgesetzt werden, was weniger an einer überragenden Torhüterleistung als vielmehr
an schwach ausgeführten Abschlüssen lag.
Im Gegenzug legte Oberbantenberg bei nahezu jedem Angriff einen Zähler zu. Aber auch hier kann man eigentlich nicht von einer hoffnungslosen Überlegenheit des Gegners sprechen. Zwar kamen dessen Würfe aus dem Rückraum sehr platziert und ließen der Bardenberger Torhüterin kaum eine Chance zur erfolgreichen Abwehr, doch lag das Versäumnis eigentlich schon viel eher, da die Defensive nicht konsequent genug auf die jeweilige Ballführerin zuging und Oberbantenberg dadurch fast ungestört sein Passspiel vor der Abwehrreihe ausführen konnte.
Zur Halbzeit bestanden noch Hoffnung und Wille, den Rückstand aufzuholen, doch setzten sich leider die Fehlwurfquote und eine eher bescheidene Abwehrleistung aus der ersten Hälfte fort, so dass
Oberbantenberg immer weiter davonziehen konnte. Streckenweise war die Partie geprägt von einer ungewohnten Härte, die aber auch davon zeugt, dass es vor dieser Begegnung eigentlich keinen klaren
Favoriten gab und man sich gegenseitig nichts schenken wollte. Einen positiven Aspekt hatte die Schlussphase, in der vermehrt die doppelspielberechtigten A-Jugendlichen des VfL zu ihrem Spieleinsatz
kamen und sich erfreulicherweise allesamt in die Torschützenliste eintragen konnten.
Unter dem Strich lässt sich sagen, dass man sich hier sicherlich unter Wert verkauft hat, was einerseits sehr schade um die liegen gelassenen Punkte und die Tordifferenz ist, aber andererseits auch
Anlass zu der berechtigten Hoffnung gibt, dass man die kommenden Trainingseinheiten effektiv nutzen kann, um die gezeigten Defizite aufzuarbeiten und am kommenden Samstag gegen den TV Roetgen wieder
das vorhandene Potential voll ausschöpfen zu können.
Torschützen VfL:
Nicole Dreuw 2
Hannah Haugwitz 1
Anna-Lena Havers 9
Leandra Muijtjens 1
Friederieke Nienaß 1
Myriam Rick 1
Desiree Triller 1
Charlotte Zäske 2
DAMEN
VfL Bardenberg I – Poppelsdorfer HV 25:22 (13:10)
Wichtige Punkte im Heimspiel
Nachdem man es in den bisherigen Spielen der Hinrunde bereits mit den Gegnern aufnehmen musste, die sich langsam aber sicher in der Tabellenspitze etablieren, kam mit dem Poppelsdorfer HV am Sonntagabend ein Team als Gast in die Bardenberger Halle, das den VfL vor eine lösbare Aufgabe stellte. Dennoch durfte diese Mannschaft nicht unterschätzt werden, da sie bereits längere Zeit in dieser Konstellation zusammen antreten und sehr gut aufeinander eingespielt sind.
Bardenberg fand zunächst ganz gut ins Spiel, aber auch Poppelsdorf ließ sich wie erwartet nicht so einfach abschütteln, so dass die erste Hälfte sich doch recht ausgeglichen gestaltete. Die leichte Führung zur Pause war zwar verdient, hätte aber ohne einige Unsicherheiten im Abschluss bereits ein wenig höher ausfallen können. So war klar, dass man mit dieser Halbzeit zufrieden sein konnte, nun aber keinesfalls nachlassen und die Poppelsdorfer das Ruder übernehmen lassen durfte.
Der unbedingte Wille zum Sieg war beiden Mannschaften in der zweiten Hälfte deutlich anzumerken, als es zunächst den Bardenberger Damen gelang, zwischenzeitlich auf 17:11 davonzuziehen, und sich der Poppelsdorfer HV gleich im Anschluss wieder auf 18:17 herankämpfte. Das eigentlich komfortable Polster, das der Vfl sich geschaffen hatte, wurde so durch unnötige Fehler und viele einfache Tore des Gegners wieder zunichte gemacht. Zwar konnte man die Führung im weiteren Spielverlauf stets halten, doch die Ansprache von Trainer Wilfried Aretz in der Auszeit wenige Minuten vor Schluss führte der Mannschaft vor Augen, dass die verbleibende Spielzeit hochkonzentriert zu Ende gebracht werden musste, um Poppelsdorf nicht durch leichtfertige Ballvergaben die Gelegenheit zur Aufholjagd zu geben. Dies gelang zu guter Letzt auch, so dass die Punkte verdient in der heimischen Halle gehalten werden konnten. Hervorzuheben ist dabei sicherlich die Leistung von Anna-Lena Havers, die mit 13 Toren wiederholt eine sehr überzeugende Vorstellung ablieferte.
Damit hat der VfL nun wieder den Anschluss an das breite Mittelfeld hergestellt und kann im nächsten Spiel gegen den TV Oberbantenberg erneut Plätze gutmachen.
Torschützen VfL:
Cindy Breuer 3
Nicole Dreuw 1
Anna-Lena Havers 13
Leandra Muijtjens 2
Myriam Rick 3
Sabine Spoo 3
TuS Königsdorf – VfL Bardenberg I 32:20 (16:8)
Verdiente Niederlage
Durch das Fehlen zweier Stammspielerinnen war die Ausgangslage für den VfL Bardenberg beim Tabellenzweiten TuS Königsdorf von Anfang an etwas schwieriger als geplant. Trotzdem war klar, dass der VfL auch diese Lücken kompensieren muss und kann, wenn jede Spielerin ihr Bestes gibt und man als Mannschaft an einem Strang zieht.
Leider zeigte sich schon recht bald, dass Königsdorf einen sehr guten und schnellen Handball spielte, dem Bardenberg nicht ganz gewachsen war. So gelang erst nach über zehn Spielminuten das erste Feldtor und auch eine frühe Auszeit brachte noch nicht die erhoffte Wende. Im Angriff agierte man einfach zu wenig druckvoll, schloss oftmals überhastet ab und vergab durch einige Fehlwürfe zu viele klare Torchancen. Auch die Abwehr tat sich etwas schwer: Hier stimmte häufig die Absprache nicht, so dass der gegnerische Rückraum im Zusammenspiel mit der Kreisläuferin immer wieder recht unbedrängt zum Zug kam. Erst gegen Ende der ersten Spielhälfte fing Bardenberg sich langsam und setzte vermehrt eigene Akzente. Doch auch Königsdorf nahm keinen Druck aus seinem Angriffsspiel heraus und erhöhte bis zum Halbzeitpfiff auf ein vorentscheidendes 16:8.
In der Halbzeitpause musste man sich deshalb realistischerweise auf Schadensbegrenzung einstellen, war aber trotzdem gewillt, die Punkte nicht ohne Gegenwehr dem Gegner zu überlassen. Einige vergangene Spiele haben bereits gezeigt, dass Bardenberg gerade aus hoffnungslos erscheinenden Situationen noch einmal viel Kraft und Willensstärke herausziehen und durchaus auch für die eine oder andere Überraschung sorgen kann.
Tatsächlich lief der Angriff in der zweiten Hälfte auch um einiges besser als zuvor. Zwanzig eigene Tore reichen in manch anderem Spiel, um die Partie für sich zu entscheiden, was zeigt, dass Bardenberg hier keinesfalls absolut chancenlos war. Dem Ansturm von Königsdorf hatte man aber leider nach wie vor nicht genug entgegenzusetzen, so dass der Gastgeber seinerseits noch einmal 16 Tore nachlegen konnte und letztendlich zwar etwas zu deutlich aber durchaus verdient gewann.
Torschützen VfL:
Anna-Lena Havers 11
Leandra Muijtjens 2
Friederike Nienaß 1
Sabine Spoo 4
Charlotte Zäske 2
Spielbericht 4. Spieltag Weidener TV I – VfL Bardenberg I 30:19 (17:10)
Niederlage trotz hoher Motivation
Als Gast zum Lokalderby gegen den Weidener TV fand der VfL am frühen Samstagabend leider nur sehr holprig ins Spiel. Die erste Spielphase ging eindeutig an die Gastgeber, die den besseren Start erwischten. In den ersten sechs Spielminuten konnten sie sich bereits auf sechs Tore absetzen; erst dann gelang endlich der erste Treffer für den VfL. Mitte der ersten Halbzeit war man schließlich im Spiel angekommen und konnte sehenswert von einem 8:2 auf 9:7 verkürzen. Aber auch die Damen vom Weidener TV ließen nicht in ihrer Leistung nach und erhöhten durch eine insgesamt bessere Abschlussquote und eine gut aufgelegte Torwächterin zur Halbzeitpause nochmals auf 17:10.
Trotzdem war die einhellige Meinung in der Kabine, dass man nun noch einmal alle Kräfte mobilisieren würde, um die Partie zu drehen. Leider musste man recht bald zu Beginn der zweiten Hälfte auf Spielmacherin Sabine Spoo verzichten. Dennoch kann man die Einstellung der gesamten Mannschaft, die sich zu keiner Phase des Spiels hängen ließ, nur lobend erwähnen. Immer wieder übernahmen einzelne Spielerinnen die Verantwortung für die ganze Mannschaft und zeigten dem Gegner damit klar, dass man dieses Spiel vielleicht verlieren, aber nicht kampflos aufgeben würde.
In den letzten 15 Spielminuten stellte man die Deckung von 6:0 auf eine 3:2:1-Abwehr um, um dadurch den Angriff der Gastgeber besser unterbinden und die Gelegenheit zu Tempogegenstößen nutzen zu können. Leider bot diese offene Deckung zuviel Raum für die gegnerische Kreisspielerin, die immer wieder von ihren Mitspielerinnen gut in Szene gesetzt wurde. Dadurch gelang es dem Weidener TV schließlich, die Führung nochmals deutlich auszubauen. In der letzten Spielminute zog sich unglücklicherweise auch noch Torfrau Denise Smeets eine Knieverletzung zu.
Unter dem Strich geht der Sieg für die Damen des Weidener TV in Ordnung, da sie in vielen Situationen einfach schneller und effektiver agierten als der VfL.
Allen verletzten Spielerinnen auf diesem Wege eine gute und schnelle Genesung!
Torschützen VfL:
Nicole Dreuw 2
Anna-Lena Havers 5
Sabine Spoo 2
Myriam Rick 5/2
Leandra Muijtjens 2
Cindy Breuer 1
Friederieke Nienass 1
Charlotte Zäske 1
